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| Bioverfügbarkeit | ||
| (erstellt am: 28.01.2007 - letzte Änderung:08.02.2008 - aufgerufen: 622 Mal) | ||
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Die Menge eines Arznei- oder Wirkstoffes, die nach Einnahme oder Gabe (zum Beispiel intravenös, intramuskulär) im Blut oder am gewünschten Wirkort zur Verfügung steht. Sie ist abhängig von der Applikationsform (Anwendungsform): Lösung, Tablette, Kapsel, Dragee, Pulver oder Zäpfchen über eine Körperöffnung, Injektion in eine Vene, eine Schlagader, in ein Organ, in den Muskel oder unter die Haut, Salbe, Creme, Lotion, Spray auf die Haut oder eine Schleimhaut. Sie ist weiterhin abhängig von der Auflösung des Arzneimittels im Magen-Darmtrakt, von der Lösbarkeit des Wirkstoffes in der jeweiligen Körperflüssigkeit, von der Fähigkeit, die Haut oder eine Schleimhaut zu durchdringen oder in sie aufgenommen zu werden. Dann ist sie abhängig von der Bindung an Blutsubstanzen, zum Beispiel Bluteiweiße, und von der Abbaugeschwindigkeit in Körperorganen, besonders in der Leber. Manche Arzneimittel werden auch im Körper - meistens in der Leber - erst in eine aktive und wirksame Form umgewandelt. Gunther Warnecke, Hamburg (Internist) | ||
| Quelle: Lüllmann, Mohr: Toxikologie und Pharmakologie | ||
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