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| Zahl der Herztoten | ||
| (erstellt am: 15.04.2008 - letzte Änderung:15.04.2008 - aufgerufen: 704 Mal) | ||
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Zahl der Herztoten ist rückläufig Auf der 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (Gesellschaft der Herzspezialisten) wurde mitgeteilt, dass im Jahre 2006 in der Bundesrepublik 223.793 Menschen an einer Herzerkrankung gestorben sind (Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes). Im Vergleich zum Jahre 2005 ist das ein Rückgang um 2,1 Prozent. Dieser Trend war auch in den vorangehenden Jahren schon erkennbar. An einer so genannten ischämischen Herzkrankheit starben 144.189 Menschen. „Ischämisch“ steht für Mangeldurchblutung. Von diesen starben 59.938 an einem akuten Herzmuskelinfarkt, 11.246 an Erkrankungen der Herzklappen, 20.970 an den Folgen einer Herzrhythmusstörung und 47.079 an einer Herzmuskelschwäche. Diese Statistik zeigt, dass die Sterblichkeit in allen Altersgruppen rückläufig ist. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen sinkt die Zahl der Todesfälle durch akuten Herzmuskelinfarkt, zudem nähern sich die Zahlen an. Die Ursachen dieser positiven Entwicklung sind vielfach: bessere Therapieverfahren, breitere Versorgung insbesondere der städtischen Bevölkerung mit spezialisierten Zentren und die zunehmende Erfahrung der Therapeuten bei der Wiedereröffnung eingeengter oder verschlossener Herzkranzgefäße. Auch die medikamentöse Versorgung nach Eröffnung einer Ader zur Vorbeugung neuer Verschlüsse hat Fortschritte gemacht. Nach wie vor melden sich viele Menschen zu spät, wenn sie Zeichen eines möglichen Herzmuskelinfarktes spüren: Schmerzen in der Brust, im Hals, im linken Arm, Engegefühl in der Brust, Atemnot. Bei solchen Symptomen muss sofort der Notarzt benachrichtigt werden. Gunther Warnecke, Hamburg (Internist) | ||
| Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Jahrgang 105, Heft 15, 11. April 2008 | ||
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