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| Infektionsgefahr durch Masern bei der EM 2008 | ||
| (erstellt am: 28.05.2008 - letzte Änderung:03.06.2008 - aufgerufen: 887 Mal) | ||
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Seit Ende November 2006 werden in der Schweiz und in den südlichen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg Masernausbrüche registriert. In Baden-W. erkrankten im ersten Quartal 2008 240 Personen und in Bayern im gleichen Zeitraum 96 Menschen. Man bringt mehr als 200 Erkrankungsfälle mit einem Ausbruch der Masern in einer Salzburger Schule, die auch von bayrischen Schülern besucht wird, in Verbindung. In dieser Schule war die Infektion bei nicht oder unvollständig geimpften Personen aufgetreten. Weitere kleinere Ausbrüche wurden in Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Berlin, Hessen und im Saarland registriert. Ausgangspunkt für diese Masernerkrankungswelle war ein großer Masernausbruch in der Schweiz seit November 2006, der besonders Schüler mit unvollständigem oder fehlendem Impfschutz zwischen 5 und 14 Jahren betraf. Acht Prozent der Erkrankten mussten wegen Komplikationen im Krankenhaus behandelt werden. Die europäische Abteilung der Weltgesundheitsorganisation, das Bundesamt für Gesundheit der Schweiz und das Ministerium für Gesundheit, Familie und Jugend in Österreich empfiehlt allen Besuchern der Schweiz und Österreichs, insbesondere Besucher der Fußballeuropameisterschaft, eine zweimalige Masernimpfung, wenn
Da es sich bei dem Impfstoff um eine Lebendvakzine handelt, dürfen Menschen mit einer immunsuppressiven Behandlung – zum Beispiel Transplantierte – oder Patienten, bei denen eine Chemotherapie durchgeführt wird, nicht geimpft werden. Gunther Warnecke, Hamburg (Internist) | ||
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Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Jahrgang 105, Heft 21, 23. Mai 2008-05-27 Epidemiologisches Bulletin 2008; 19: 152 – 3 Jilg, Schutzimpfungen STIKO (Ständige Impfkommission) am Robert Koch-Institut | ||
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