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| Insulin | ||
| (erstellt am: 31.01.2007 - letzte Änderung:03.05.2007 - aufgerufen: 727 Mal) | ||
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Insulin ist ein körpereigener Eiweißstoff. Seine Produktion erfolgt in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Insulin bewirkt die Aufnahme von Zucker (Glucose), Aminosäuren (Eiweißbausteine) und Fetten in Leber-, Fett- und Muskelzellen. Dadurch werden Energieträger bereitgestellt und gespeichert. Die Ausschüttung von Insulin wird durch den Anstieg von Blut- und Gewebszucker gesteuert. Ein Insulinmangel führt zur Zuckerkrankheit: Diabetes mellitus Typ I und II mit Blutzuckeranstieg, Zuckerausscheidung und Gefäßerkrankung. Diabetes mellitus Typ I ist ein vollkommener Insulinmangel durch Zerstörung der insulinproduzierenden Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse. Die Ursache ist ein Autoimmunprozess. Therapie: Insulin und Diät. Diabetes mellitus Typ II: Die Ansprechbarkeit der Leber,- Muskel- und Fettzellen auf Insulin ist massiv vermindert. Die Inselzellen produzieren bis zur Erschöpfung Insulin. Die Ursachen sind Übergewicht und besonders Stammfettsucht. Therapie: Tabletten zur besseren Verwertung und zur stärkeren Ausschüttung von Insulin. Bei Versagen: Insulin. Wichtig für Patienten: Gewichtsabnahme, Bewegung und nicht rauchen. Herstellung von Insulin: Bis vor einigen Jahren erfolgte die Gewinnung von Insulin aus Bauchspeicheldrüsen von Schweinen und Rindern. Heute erfolgt die gentechnische Herstellung von menschlichem Insulin durch Bakterien. Inzwischen ist auch die Herstellung von inhalierbarem Insulin abgeschlossen. Gunther Warnecke, Hamburg (Internist) | ||
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