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| Magnesium | ||
| (erstellt am: 13.03.2008 - letzte Änderung:20.03.2008 - aufgerufen: 689 Mal) | ||
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Tagesbedarf: 400 mg, Frauen 350 bis 300 mg (in der Schwangerschaft 310 mg) Ist enthalten in: Vollkorn- und Milchprodukten, Leber, Geflügel, Fisch, Kartoffeln, Gemüse, Sojabohnen, Beeren, Orangen, Bananen, Kaffee, Tee. Wirkung: aktiviert mehrere Enzyme, besonders im Energiestoffwechsel. Herstellung von Zellkernbestandteilen. Wichtig für das Zusammenziehen der Muskeln. Überträgerstoff für Nervensignale. Hilft oft bei Muskelkrämpfen, auch wenn ein Mangel nicht nachweisbar ist. In der Geburtshilfe ist es bei drohender Frühgeburt wirksam. Mangel: sehr selten, nur bei Darmkrankheiten mit gestörter Aufnahme von Nahrungsbestandteilen, bei Alkoholikern und bei bestimmten Medikamenten: langdauernde Einnahme von Kortison, Antibabypillen, Sandimmun, Medikamenten, die vermehrt Wasser ausschwemmen (Diuretika) und bei Verlust über die Nieren. Folge: Funktionsstörung der Herz- und Skelettmuskulatur, Muskelkrämpfe. Besonderheiten: 60% des Magnesiums befinden sich in den Knochen, 30% in den Muskeln. Erhöhter Bedarf kann bestehen bei Hochleistungssport mit Verlust über den Schweiß und körperlicher Arbeit bei hohen Temperaturen. Eine zu hohe Zufuhr ist selten, wird beobachtet bei intravenöser Gabe und hat Lähmungen bis zum Tod zur Folge. Eine mangelnde Ausscheidung bei Nierenschwäche kann ebenfalls zu einer Überladung führen. Bei Dialysepatienten wird der Spiegel bei jeder Behandlung automatisch korrigiert. Gunther Warnecke, Hamburg (Internist) Erläuterung: 1 mg = 1 Tausendstel Gramm 1 µg (Mikrogramm) = 1 Millionstel Gramm Alle Dosierungsangaben sind mit Vorbehalt zu verwenden, weil neuere Untersuchungen zu anderen Erkenntnissen führen können. Die Angaben unter "Ist enthalten in" betreffen nur Vorkommen mit besonders hohem Gehalt und sind nicht vollständig. Die Angabe "Tagesbedarf" bezieht sich auf Erwachsene im Alter von 15 bis 65 Jahren und älter. Zum Beispiel: Eine Angabe von: 1,5 bis 1,2 µg bedeutet, dass mit höherem Lebensalter der Bedarf geringer wird. | ||
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Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung ( www.dge.de ) Reference Values for Nutrient Intake, 1st edition German Nutrition Society (DGE), Austrian Nutrition Society (ÖGE), Swiss Nutrition Society (SGE), | ||
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