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| Masern | ||
| (erstellt am: 25.01.2007 - letzte Änderung:28.05.2008 - aufgerufen: 656 Mal) | ||
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Masern ist eine durch das Masernvirus hervorgerufene Kinderkrankheit. Sie äußert sich normalerweise als fieberhafte Erkrankung mit einem fleckig-knötchenförmigen Hautausschlag, der sich vom Kopf über den Stamm bis zu den Gliedmaßen ausbreitet. Sie wird begleitet von einem Katarrh, Kopfschmerzen und Bindehautentzündung. Masern sind nicht immer harmlos. Es kann zu Komplikationen kommen: Bronchitis, Lungenentzündung, Mittelohrentzündung, Gehirnentzündung. Die Erkrankung ist in vielen Ländern durch konsequente Durchimpfung der Bevölkerung (erste Impfung am Beginn des 2. Lebensjahres) vollkommen ausgerottet worden. In Deutschland kommt es immer wieder zu lokalen Ausbrüchen, weil es Menschen gibt, die aus religiösen Gründen oder aus falscher Überzeugung eine Masernimpfung ablehnen. Weltweit, vorwiegend in den Entwicklungsländern, sterben noch jedes Jahr etwa eine Million Kinder an Masern. Da es sich um einen Lebendimpfstoff handelt, dürfen Menschen mit einem defekten Immunsystem oder einer immunsuppressiven Behandlung nicht geimpft werden (s.a. Lebendviren). Ebenfalls ausgenommen sind Schwangere, da mit letzter Sicherheit eine Fruchtschädigung nicht ausgeschlossen werden kann. Da der Impfstoff Hühnereiweiß in Spuren enthält, sollte bei Menschen mit bekannter Hühnereiweßallergie eine Impfung nur unter klinischer Überwachung durchgeführt werden. Gunther Warnecke, Hamburg (Internist) | ||
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