MRT
(erstellt am: 08.05.2009 - letzte Änderung:09.05.2009 - aufgerufen: 1187 Mal)
MRT = Magnetresonanztomographie oder auch Kernspintomographie. Bei dieser Methode benutzt man die magnetischen Eigenschaften von Atomkernen. Diese ändern unter dem Einfluss eines starken äußeren Magnetfeldes und einer gleichzeitig erfolgenden Zufuhr elektromagnetischer Strahlung ihre Richtung. Nach Abschalten des Magnetfeldes fallen sie zurück in ihre ursprüngliche Stellung und geben dabei selber elektromagnetische Wellen ab, die man messen und sichtbar machen kann. Man kann mit dieser Technik Schnittbilder jeder beliebigen Körperregion anfertigen: zum Beispiel werden wasser- und fettreiche Gewebe hell, wasserstoffarme und strömendes Blut dagegen dunkel dargestellt. Die Untersuchung wird ohne Röntgenstrahlen durchgeführt und ist somit nicht gewebeschädigend. Aber auch beim MRT benötigt man häufig Kontrastmittel.

Gunther Warnecke, Hamburg (Internist)

Nephro-Glossar
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