Rauchen und Diabetesrisiko
(erstellt am: 09.09.2007 - letzte Änderung:09.09.2007 - aufgerufen: 713 Mal)
Anfang der 90-er Jahre wurde in den USA eine Studie mit Erwachsenen durchgeführt. Es nahmen 906 Personen an der Untersuchung teil. 424 waren Nichtraucher, 354 ehemalige Raucher und 128 waren Nichtraucher, man wollte herausfinden, wie viele Personen im Laufe der folgenden fünf Jahre eine Zuckerkrankheit entwickeln würden.

Zu Beginn der Studie hatte keiner der Teilnehmer einen gestörten Zuckerstoffwechsel. Nach fünf Jahren hatten 16 Prozent aller Teilnehmer einen Diabetes mellitus Typ 2 (sogenannte Alterszuckerkrankheit) entwickelt, der Anteil bei „aktiven“ Rauchern lag bei 25 und bei Nichtrauchern bei 15 Prozent. Die Menge der täglich gerauchten Zigaretten spielte keine wesentliche Rolle. Auch bei den ehemaligen Rauchern lag kein erhöhtes Diabetesrisiko vor.
Die Art und Weise, wie sich das Rauchen auf die Entwicklung einer Zuckerkrankheit auswirkt, ist nicht bekannt.

Gunther Warnecke, Hamburg (Internist)
Quelle: CARDIOVASC 1/ 2006

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