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| Vitamin A | ||
| (erstellt am: 15.03.2008 - letzte Änderung:21.03.2008 - aufgerufen: 609 Mal) | ||
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Tagesbedarf: 1 mg In der Schwangerschaft ein Drittel mehr Ist enthalten in: Spinat, Grünkohl, grünen Bohnen, Broccoli, in Möhren nur in blanchiertem Zustand oder als Saft. In rohem Zustand wird Vitamin A nicht aufgenommen. Wirkung: Ist notwendig für das Wachstum, für die Funktion des Immunsystems, für die Zell- und Gewebsentwicklung, insbesondere auch für Wachstum und Beschaffenheit von Haut und Schleimhäuten. Mangel Das erste Zeichen ist meistens eine Nachtblindheit, die über die Entwicklung einer schweren Hornhautschädigung bis zur totalen Blindheit gehen kann. Am Anfang auch gehäuft Infektionen der Luftwege. Mangelerscheinungen sind in den westlichen Ländern sehr selten, jedoch häufig in den Entwicklungsländern Besonderheiten: Aufnahme vom Fettverzehr abhängig. Wird aus rohen Karotten nicht freigesetzt, nur aus blanchierten oder zu Saft verarbeiteten Karotten. Wird vorwiegend in der Leber gespeichert, der Vorrat kann bis zu einem Jahr reichen. Bei Dialysepatienten und Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion besteht bei zusätzlicher Einnahme die Gefahr einer Überdosierung bzw. Vitamin A-Vergiftung. Schwangere sollen in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft keine Leber essen. Eine Portion, ca. 125 Gramm, kann je nach Art der Tierfütterung bis zum 20-fachen der Tagesdosis des reinen Vitamin A enthalten. Frühzeichen der Vergiftung sind Kopfschmerzen, bei chronischer Vergiftung werden die Leber und die Knochen geschädigt. Eine Vergiftung mit den in pflanzlicher Nahrung enthaltenen Vorstufen (Betakarotine) ist nicht möglich. Gunter Warnecke, Hamburg (Internist) Erläuterung: 1 mg = 1 Tausendstel Gramm 1 µg (Mikrogramm) = 1 Millionstel Gramm Alle Dosierungsangaben sind mit Vorbehalt zu verwenden, weil neuere Untersuchungen zu anderen Erkenntnissen führen können. Die Angaben unter "Ist enthalten in" betreffen nur Vorkommen mit besonders hohem Gehalt und sind nicht vollständig. Die Angabe "Tagesbedarf" bezieht sich auf Erwachsene im Alter von 15 bis 65 Jahren und älter. Zum Beispiel: Eine Angabe von: 1,5 bis 1,2 µg bedeutet, dass mit höherem Lebensalter der Bedarf geringer wird. Fettlösliche Vitamine dürfen von Dialysepatienten und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion nur nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten genommen werden, da sie nicht genügend ausgeschieden werden. Also auch nicht als Multivitaminpräparate. Häufig werden wasserlösliche Vitamine in einer speziell für „Nierenpatienten“ hergestellten Form verordnet. | ||
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Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung ( www.dge.de ) Reference Values for Nutrient Intake, 1st edition German Nutrition Society (DGE), Austrian Nutrition Society (ÖGE), swiss Nutrition Society (SGE), | ||
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