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| Vitamin C | ||
| (erstellt am: 14.03.2008 - letzte Änderung:20.03.2008 - aufgerufen: 778 Mal) | ||
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Tagesbedarf: 100 mg (in der Schwangerschaft: 110 mg), Raucher: 150 mg Ist enthalten in: frischem Obst und frischem Gemüse, Sauerkraut, rotem und grünem Pfeffer, Fenchel, Zitrusfrüchten, Broccoli, Kartoffeln, Rosenkohl, Spinat, Tomaten, schwarzen Johannisbeeren, Stachelbeeren. Wirkung: Unentbehrlicher Helfer bei der Tätigkeit von 8 Enzymen. Wichtig für die Herstellung von Kollagen (Grundsubstanz des Bindegewebes), notwendig für die Synthese von Katecholaminen (kreislaufaktive Substanzen), wird benötigt für die Aktivierung von Schilddrüsenhormonen. Schädliche Stoffe (so genannte Radikale) werden unschädlich gemacht. Vitamin C blockiert die Oxidation des schädlichen Fettes LDL (erst durch Oxidation entfaltet dieses seine fatale Wirkung an den Gefäßen). Es verbessert die Aufnahme von Eisen über die Darmschleimhaut, es verhindert die Bildung von Krebs erregenden Stoffen. In der Leber hilft es bei der Entgiftung. Mangel: In westlichen Ländern selten. Der Mangel führt bei Kindern zu Wachstumsstörungen und zu einer gestörten Knochenentwicklung. Es treten Blutungen auf in der Haut, in Schleimhäuten, in inneren Organen und in der Muskulatur. Wunden heilen schlecht, es besteht eine vermehrte Infektionsanfälligkeit. Eine allgemeine Müdigkeit wird beobachtet, die Vitalität ist gemindert, die Erholung nach Krankheiten verzögert. Im Segelschiffzeitalter trat infolge Vitamin C -Mangel häufig Skorbut auf. Besonderheiten: Wird bei Dialysepatienten öfters vermindert gefunden. Eine Überdosierung mit negativen Wirkungen ist möglich: Oxalose (Ablagerung von Oxalsäure in inneren Organen), besonders auch bei Nierenschwäche, da die Ausscheidung geringer ist. Durch Lagerung und Zubereitung können hohe Verluste auftreten, normal: 30%. Es wird vermutet, dass bei schwerer körperlicher Arbeit, bei Hochleistungssport, bei chronischem Alkohol- und Drogenkonsum, bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), bei Dialysepatienten und bei Infektionen der Bedarf höher ist. Gunther Warnecke, Hamburg (internist) Erläuterung: 1 mg = 1 Tausendstel Gramm 1 µg (Mikrogramm) = 1 Millionstel Gramm Alle Dosierungsangaben sind mit Vorbehalt zu verwenden, weil neuere Untersuchungen zu anderen Erkenntnissen führen können. Die Angaben unter "Ist enthalten in" betreffen nur Vorkommen mit besonders hohem Gehalt und sind nicht vollständig. Die Angabe "Tagesbedarf" bezieht sich auf Erwachsene im Alter von 15 bis 65 Jahren und älter. Zum Beispiel: Eine Angabe von: 1,5 bis 1,2 µg bedeutet, dass mit höherem Lebensalter der Bedarf geringer wird. | ||
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Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung ( www.dge.de ) Reference Values for Nutrient Intake, 1st edition German Nutrition Society (DGE), Austrian Nutrition Society (ÖGE), swiss Nutrition Society (SGE), | ||
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