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News für nierenkranke Patienten

Die Entwicklung in der Medizin und der in der Medizin eingesetzten Technik schreitet ständig weiter voran. Dies gilt selbstverständlich auch für die Nephrologie, also gleichermaßen für Dialyse und Transplantation. Auf dieser Seite finden Sie kurz gefasste Hinweise auf neue Entwicklungen und Forschungsergebnisse. In der Regel enthalten diese Mitteilungen ein oder mehrere interne oder externe Links auf weiterführende bzw. detaillierte Informationen. Für umfangreichere News enthält diese Seite nur eine kurze Zusammenfassung und einen Link auf einen Beitrag im Nephro-Glossar.

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25.02.2011 Mehr Organe?

Die Diskussion um die Verbesserung der Organspende hält an. Zu diesem Problem haben sich Dr. Frank Ulrich Montgomery, Vizechef der Bundesärztekammer (BÄK) und Dr. Peter Liese, gesundheitspolitischer Sprecher der Christdemokraten im EU-Parlament, geäußert. Sie sind der Meinung, dass eine Einführung der Widerspruchsregelung bei der Organspende die Zahl der Transplantationen nicht steigern würde. Diese Regelung findet in Spanien Anwendung, dem Land mit der höchsten Transplantationsrate in Europa. Jedoch, so Dr. Liese, finde diese so gut wie keine Anwendung, entscheidend für die hohe Zahl an Transplantationen sei vielmehr die sehr gute Organisation. Nach Ansicht von Dr. Montgomery ist die Widerspruchsregelung in Deutschland auch aus ethisch-religiösen Gründen nicht durchsetzbar. Er hält ebenfalls eine funktionierende Organisation mit dem Einsatz von Transplantationskoordinatoren in allen Bundesländern für notwendig. Nordrhein-Westfalen habe dadurch seine Organspenderate deutlich erhöhen können.

Widerspruchsregelung: Wer sich nicht ausdrücklich gegen eine Organspende entscheidet (am besten in schriftlicher Form) kann Organspender werden. Anwendung findet sie außer in Spanien und Portugal auch in Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Ungarn, Österreich, Polen und Luxemburg.

In Deutschland gilt die erweiterte Zustimmungsregelung. Diese wird am eindeutigsten durch einen Organspendeausweis geregelt, den aber die meisten Deutschen nicht haben, obwohl sie für sich ein fremdes Organ akzeptieren würden. Liegt eine schriftliche Zustimmung in dieser oder anderer Form nicht vor, teilt der nächste Angehörige den geäußerten oder mutmaßlichen Willen des Verstorbenen mit oder trifft allein die Entscheidung.

Gunther Warnecke, Hamburg (Internist)

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Jahrgang 108, Heft 7, 18.02.2011

 

16.03.2011 Neues Internetportal

Die Hamburger Sozialbehörde hat für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen ein neues Internetportal eingerichtet. Das Angebot reicht von Informationen über den Behindertenausweis bis hin zur Hilfe für Familien mit behinderten Kindern. Basis des Internetportals bildet  die Datenbank der Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen (LAG) und dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa).

 


 

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