News-Archiv 2006
28.11.2006 Gästebuch für Besucher der Website
Ab sofort steht allen Besuchern unserer Website ein einfaches Gästebuch zur Verfügung. Sie können auf diesem Weg Vorschläge und Wünsche für unsere Website äußern und selbstverständlich auch Fragen stellen. Insbesondere im Fall von Fragen geben Sie im Formular bitte Ihre E-Mail-Adresse an, damit wir Ihnen unsere Antwort per E-Mail schicken können. [GM 61128]
Nachtrag: Das Gästebuch wurde eingestellt. Sie können uns nun Ihre Fragen und Wünsche mit Hilfe von Kontakt schicken. [GM 70724]
09.11.2006 Ab 06.11.06 bietet die Dialyse im Alstertal auch Nachtdialyse an
Ab sofort ist die Nachtdialyse in der " Dialyse im Alstertal" möglich. Für ausgewählte Patienten ist eine verlängerte Dialysezeit über Nacht (bis max. 8 Stunden) sinnvoll. Ergebnisse insbesondere aus einem französischen Zentrum in Tassin (Frankreich) mit langjähriger Erfahrung in dieser Methode zeigen, dass die so behandelten Patienten eine besserer Lebensqualität erhalten (bessere Entgiftung, sehr schonender Flüssigkeitsentzug). Die Menge an blutdrucksenkenden, phosphatsenkenden und blutbildungssteigernden Medikamenten kann dadurch häufig reduziert werden.
Für berufstätige Patienten ermöglicht die Nachtdialyse verbunden mit einer besseren Dialyse-Qualität zusätzlich eine optimierte Zeitausnutzung durch Dialyse im Schlaf . Für Fragen zur Nachtdialyse stehen die Ärzte der Dialyse im Alstertal gern zur Verfügung. [HGW 61109]
26.10.2006 Sonderausstellung "Computer.Medizin"
Das Heinz Nixdorf Museumsforum in Paderborn bietet vom 25. Oktober 2006 bis 01. Mai 2007 unter dem Namen Computer.Medizin eine sehr interessante Sonderausstellung an. Folgende Themen werden vorgestellt:
- Anatomisches Theater
- Wellness und Alltag
- Blicke in den Körper
- Eingriffe in den Körper
- Hilfe für den Körper
- Sonderbereich Gesundheitskarte
Von den 100 Ausstellungsobjekten sind 35 interaktiv.
31.08.2006 Kostenloses Infotelefon für Patienten
Die Ärztekammer Hamburg und die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg haben im Rahmen ihres Selbsthilfeforums unter der Telefonnummer 040 / 22 80 26 50 ein Infotelefon für Patienten eingerichtet. Anrufer erhalten einen kostenfreien Rat zur Arztwahl, zu Behandlungen und zu Problemen bei Behandlungen. Die Ärzte sind zur Beantwortung Ihrer Fragen zu folgenden Zeiten erreichbar:
| montags und dienstags | 9:00 - 13:00 Uhr | und | 14:00 - 16:00 Uhr |
| mittwochs | 9:00 - 12:00 Uhr | und | 14:00 - 16:00 Uhr |
| donnerstags | 9:00 - 13:00 Uhr | und | 14:00 - 18:00 Uhr |
| freitags | 9:00 - 12:00 Uhr |
29.08.2006 Patientenseminar "Organtransplantation"
Am Sonntag, den 08. Oktober 2006 findet im Hotel "Hafen Hamburg" ein Patientenseminar mit dem Titel statt. Veranstalter sind der IkN Hamburg e.V., der bdo (Bundesverband der Organtransplantierten e.V.) und der SLD (Selbsthilfe Lebertransplantierter Deutschlands e.V.). Das Download der detaillierten Informationen benötigt unter Umständen etwas Zeit.
17.08.2006 Das Leben nach einer Nieren-Transplantation

Ein Ratgeber für Patienten und Angehörige
Das Warten dialysepflichtiger Patienten auf die Transplantation einer Niere ist leider meist sehr lang. Nach einer Transplantation werden selbstverständlich alle Patienten vom jeweiligen Transplantationszentrum und ihrem Nephrologen und/oder Urologen/Chirurgen betreut. Eine Fülle von Informationen erhalten alle Patienten, damit die Spenderniere ihre Funktion aufnimmt und nicht als "Eindringling" bekämpft wird. Ziel der Betreuung der Patienten ist vor allem, dass die Spenderniere möglichst viele Jahre ihre wichtige Aufgabe erfüllt.
Die Publikation "Das Leben nach einer Nieren-Transplantation" Ein Ratgeber für Patienten und Angehörige" von Mandy Eberhardt ist auch für medizinische Laien leicht verständlich geschrieben und enthält eine Fülle von Tipps und Tricks. Medizinische Fachbegriffe, die leider unverzichtbar sind, werden im Anhang A erläutert. Für Wissensdurstige enthält der Anhang B Hinweise auf weiterführende Veröffentlichungen in gedruckter Form und im Internet.
Die Publikation Das Leben nach einer Nieren-Transplantation von Mandy Eberhardt können Sie durch einen Klick aufrufen. Das Herunterladen und die automatische Anzeige mit Acrobat Reader kann allerdings einige Zeit erfordern, falls Sie keinen DSL-Anschluss besitzen (etwa 45 s im Fall einer Modem/Telefonverbindung). Selbstverständlich können Sie anschließend diese Publikation auch ausdrucken. Falls Sie Fragen oder Hinweise zu diesem Beitrag haben, schicken Sie diese bitte per E-Mail an den WebMaster. [GM 60821]
16.03.2006 Organspender-Potenzial nicht ausgeschöpft
In dem Artikel "Organspender-Potenzial ist nicht ausgeschöpft" im Deutschen Ärzteblatt (Jg.103,Heft 9, 3/06) erläutert der Autor Dr.Wesslau DSO Berlin, dass mehr Organe Verstorbener für Transplantationen verfügbar gemacht werden könnten, wenn die organisatorischen Abläufe um die Organentnahme in Deutschland optimiert würden. Eine retrospektive Studie an sieben Hamburger Krankenhäusern belegt, dass Steigerungen bis zu 100% möglich seien. Noch immer ist der Verstorbenenwille zur Frage der Organspende häufig nicht bekannt oder Angehörige verweigern die Organentnahme aus unklarem Grunde. Da die hohe Ablehnungsrate ein Haupthindernis für die Organentnahme darstellt, ist eine optimierte Ausbildung der beteiligten Intensivmediziner, zusammen mit verbesserter Aufklärung der Bevölkerung ein Ansatz zur Steigerung der Organspende. So sollte das Thema Organspende in die Lehrpläne der Schulen mit aufgenommen werden.
Den vollständigen Artikel Organspender-Potenzial ist nicht ausgeschöpft können Sie im Internet nachlesen.
Dr.med. H.-G.Wullstein Internist/Nephrologe
10.03.2006 Internationale Diskussion um Organspenden
Die Wartezeiten für Patienten mit Niereninsuffizienz auf eine Spenderniere betragen meist leider viele Jahre. Bisher führten alle Aufrufe an Organspender nicht zu einer spürbaren Verkürzung der Waretezeiten. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass bereits eine EU-Richtlininie existiert, die das Transplantationsrecht europaweit regelt. Diese EU-Richtlinie sieht vor, dass wenigstens die Kosten, die den Spendern entstehen, rückerstattet werden. Diese Richtlinie muss allerdings noch in nationales Recht umgesetzt werden.
International wird heute auch ein "staatlich überwachter Organhandel" diskutiert. Der Nierenexperte Eli Friedman veröffentlichte in der Fachzeitschrift "Kidney International" einen Beitrag zu diesem Thema. Ein Bericht in deutscher Sprache ist im Technology Review aktuell erschienen. Patienten, die auf eine Spenderniere warten, sollten beim Lesen dieses Beitrags berücksichtigen, dass sie gegenüber Patienten, die zum Beispiel auf ein Spender-Herz warten, einen sehr großen Vorteil haben. In nahezu allen Fällen kann ihr Leben mit Hilfe der Dialyse bis zu einer Transplantation erhalten bleiben.
06.01.2006 Bluthochdruck/Anämie und der optimale Hb-Wert bei Niereninsuffizienz
Das Sterberisiko von Patienten mit Niereninsuffizienz hängt sehr stark vom Zustand seiner Gefäße und der Leistungsfähigkeit seines Herzens ab: In neuen Studien wurde der "optimale" Hb-Wert solcher Patienten untersucht.
