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25.08.2009 Neues zur Akupunktur

Das Pro und Kontra zur Akupunktur wird immer wieder diskutiert. Von der Cochrane Collaboration wurde eine interessante Metaanalyse über die Akupunktur durchgeführt, deren Ergebnisse jetzt vorliegen (siehe Neues zur Akupunktur im Lexikon.

17.07.2009 Rauchen: "Lifestylephänomen" oder Sucht?

Schon seit Langem gibt es zunehmend Hinweise darauf, dass Rauchen mehr ist als nur eine schlechte Angewohnheit, nämlich eine Krankheit mit Suchtmerkmalen. Die Unterscheidung ist wichtig, weil davon die Art der Therapie abhängt. Je intensiver, desto erfolgreicher. Und je mehr die Krankenkassen in diese Behandlung investieren, desto größer der Profit für die Betroffenen und für die Kassen. Dazu finden Sie im eine neue Untersuchung Können Raucher aufhören?

10.06.2009 Neues zum Prostatakrebs

Die Diagnostik und Behandlung des Prostatakrebses wurde in einem interessanten aktuellen Bericht veröffentlicht. Detaillierte Informationen zu diesem Thema können Sie im Lexikon nachlesen.

03.06.2009 Feriendialyse in der Schweiz

Berner OberlandSelbstverständlich gibt es auch in der Schweiz viele Dialyse-Zentren. Als Liebhaber vom Berner Oberland habe ich das PHV Dialysezentrum in Thun bereits zwei Mal (2005 und 2009) genutzt. Die Dialyse-Gebühren sind in der Schweiz, verglichen mit Deutschland, etwas höher. Aus diesem Grund habe ich für 2 Wochen (6 Dialysen) 92,00 CHF (Schweizer Franken) bei der Schweizer Post  eingezahlt. Diese Gebühren werden in der Schweiz von der KVG verwaltet. Fragen zu diesem Thema richten Sie bitte einfach per Mail an info@kvg.org

Noch ein Hinweis: Nach meinen Erfahrungen sind in der Schweiz Ferienwohnungen gegenüber Hotels sehr preiswert. Werfen Sie einfach einen Blick ins Internet für den Bereich Berner Oberland (Thunersee und Brienzersee). Die Preise für die Bergbahnen sind allerdings recht hoch Für Touristen gibt es im Berner Oberland einen Regional-Pass mit dem die Gebühren stark reduziert werden können.

30.04.2009 Koronare Herzerkrankung

Unter einer koronaren Herzerkrankung versteht man eine Verengung der sogenannten Koronargefäße, also der Schlagadern, die den Herzmuskel mit Blut versorgen. Durch die verengten Gefäße wird anfangs nur die Belastung, bei Fortschreiten des Prozesses später auch in Ruhe, zu wenig sauerstoffhaltiges Blut gepumpt. Wird eine Ader vollständig verschlossen, spricht man von einem Herzinfarkt. Detaillierte Informationen zu diesem Thema können Sie im Lexikon nachlesen.

30.04.2009 PSA-Test

Um eine Krebserkrankung der Prostata nachzuweisen gibt es unterschiedliche Methode. Beispielsweise kann man testen, ob der sogenannte PSA-Wert im Blut erhöht ist. Detaillierte Informationen zu diesem Thema können Sie im Lexikon nachlesen.

28.04.2009 Krebsvorsorge

Nicht erst jetzt wird heftig darüber gestritten, ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind, um eine Krebserkrankung so früh zu entdecken, dass sie rechtzeitig und wirkungsvoll behandelt werden kann. Im Spiegel Nr. 17 wurde ausführlich dargestellt, wie schwierig es ist, die Sinnhaftigkeit solcher Untersuchungen zu belegen. Leider gibt es für fast jede vorgefasste Meinung eine passende Studie. Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie im Lexikon nachlesen.

02.04.2009 Aszites / Bauchwassersucht

Bei krankhaften Veränderungen der Leber und des Bauchfells kann sich eine größere Flüssigkeitsmenge im Bauchraum ansammeln. Man spricht dann von Bauchwassersucht. Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie im Lexikon nachlesen.

19.02.2009 Alte oder neue Insulinbehandlung?

Die Ergebnisse der Studie "Diabetes Control and Complications" aus dem Jahr 1993 wurden kritisch untersucht. Die interessanten Ergebnisse dieser Arbeit können Sie im Lexikon nachlesen.

06.02.2009 Rückenschmerzen

Etwa 23 Prozent der deutschen Bevölkerung leiden unter Rückenproblemen. Die Ursachen und Therapien für Rückenschmerzen werden im Lexikon beschrieben.

01.02.2009 Arztbesuche

Wie oft gehen wir Deutschen zum Arzt? Dazu gibt es Untersuchungen. Hier eine Studie der GEK = Gmünder Ersatzkasse:
Häufigkeit: Die Zahl der Praxisbesuche/Hausbesuche durch Ärzte lag 2007 bei 18 pro Kopf. Das ist ein Anstieg. Außerdem ist dies eine hohe Zahl im internationalen Vergleich. In Schweden sind es 2,8 Kontakte pro Kopf und Jahr, in Japan 13.7 und in den USA 4,0.
Kosten: Wichtig erscheint eine Zuordnung der Kosten für ambulante ärztliche Versorgung: pro schwedischen Einwohner fallen 926 US-Dollar an, in der Schweiz sind es schon 1.275 Dollar und in den USA 1.275, dagegen ist ein deutscher Arztbesucher ziemlich preiswert mit 434 Dollar pro Person und Jahr, allerdings bei weitem nicht so „billig“ wie ein kanadischer Patient, der seine Krankenkasse nur 253 Dollar kostet.
Diagnosen: Die Hauptdiagnosen sind: Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens, akute Infektionen der oberen Atemwege (also Schupfen, Nebenhöhlenentzündung, Bronchitis), Bluthochdruck und Gelenkschmerzen.
Verteilung: Die Aufschlüsselung der Alters- und Geschlechtsverteilung zeigt naturgemäß einen Anstieg und Gipfel im höheren Lebensalter. Am seltensten gehen junge Männer zwischen 20 und 25 zum Arzt, doppelt so häufig die gleichaltrigen Frauen (diese wegen ihrer Besuche bei Frauenärzten, sie sind aber insgesamt aber auch gesundheitsbewusster). Säuglinge und Kleinkinder erscheinen rund 15 Mal in einer Arztpraxis, bei den Fünfundachtzigjährigen sind es 40 Arztbesuche im Jahr.
Arztbelastung: Rechnet man die Besuche auf die Zahl der Ärzte um, so muss ein Arzt sich durchschnittlich um 38 Patienten pro Tag kümmern. Die (zu) kurzen Beratungszeiten pro Patient sind bekannt. Insgesamt haben 2007 fast 93 Prozent aller Bundesbürger wenigsten einmal einen Arzt aufgesucht. Das sind cirka 1,5 Milliarden Arztkontakte in einem Jahr.
Quellen: Deutsches Ärzteblatt, Jahrgang 106, Heft 4, 23., Januar 2009
Internetseite der GEK (Gmünder Ersatzkasse)
OECD

20.01.2009 Praxisgebühr

Im Jahr 2004 wurde die Praxisgebühr eingeführt. Deren Auswirkungen wurden vom renommierten Helmholtz-Zentrum in München und der Bertelsmann-Stiftung in einer Studie untersucht. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie können Sie Sie im Lexikon nachlesen.

18.01.2009 Krankenkassentarife vergleichen!

Die Krankenkassen bieten jetzt, nachdem der Gesundheitsfond geschaffen wurde, im Internet die Möglichkeit eines Tarifvergleiches an. Bislang sind die Kosten für 100 Krankenkassen vergleichbar, bis Ende Januar sollen es mehr als 1.000 sein. Diese Seite ist sehr sinnvoll gestaltet, man gibt die für die Berechnung eines Beitragssatzes wichtigen Daten ein: zum Beispiel die Häufigkeit von Arztbesuchen oder die Berufsgruppe und das Einkommen. Zusätzlich kann man angeben, welche Erwartungen man an eine Krankenversicherung hat, ob man besondere Leistungen im Krankheitsfall wünscht oder man Wert auf eine gute Beratung durch die Kasse legt. Man bekommt dann eine Tarifauswahl angeboten. In einem weiteren Schritt ist dann ein ausführlicher Vergleich möglich. Diese Seite erreicht man im Internet.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Jahrgang 106, Heft 3, 16. Januar 2009

18.01.2009 Pflege in Hamburg

 Wenn man in Hamburg eine Pflegemöglichkeit für sich oder für Angehörige sucht, hat man die Wahl zwischen vielen Trägern. Ein großer Anbieter unterschiedlichster Pflegeeinrichtungen ist das Diakonische Werk Hamburg. Die Diakonie bietet an: ambulante Pflege, Urlaubs- und Verhinderungspflege, Tages- und Kurzzeitpflege. Sie betreibt Senioren- und Pflegeheime, es gibt spezielle Pflege bei Demenz sowie Hospize, ambulante Palliativpflege und eine Sterbebegleitung. Das Diakonische Werk hat eine lange christliche Tradition, Vorläufer war im 19. Jahrhundert eine Gründung des bekannten evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern, der auch das Rauhe Haus ins Leben rief. Heute betreuen in Hamburg 5.300 Mitarbeiter 26.000 Menschen in 70 Einrichtungen. Unverändert ist die Diakonie christlichen Grundsätzen verpflichtet. Wo man welche Pflege zu welchen Bedingungen bekommen kann, findet man im Internet. Hier werden auch rechtliche und organisatorische Fragen beantwortet, zum Beispiel: „Was kostet betreutes Wohnen“ oder „Wer hat Anspruch auf Kurzzeitpflege?“ Ausbildung ist ein weiterer Schwerpunkt des Diakonischen Werks. Nicht nur wochentags, auch am Wochenende, ist das kostenlose Servicetelefon besetzt: 0800/ 0 11 33 33.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Jahrgang 106, Heft 3, 16. Januar 2009, Website der Diakonie Hamburg

16.01.2009 Vitamine – Schutz vor Krebs?

In der Studie Physicians Health Study II wurde untersucht, ob die Einnahme von Vitamin E und Vitamin C das Risiko einer Krebserkrankung reduziert. Das Ergebnis dieser Studie finden Sie im Lexikon.

15.01.2009 Besser als Dialyse?

Die Hämodiafiltration hat seit Jahren einen festen Platz in der Nierenersatzbehandlung. Jetzt nimmt die Zahl der mit dieser Methode behandelten Patienten ab. Wie dieses Verfahren arbeitet, welche Vor- und Nachteile es besitzt und warum es seltener zur Anwendung kommt, erfahren Sie im Lexikon.

02.01.2009 Solarien

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat mittels einer Stichprobe Solarien in Deutschland untersucht. Diese Unternehmen können sich seit 2003, allerdings freiwillig, zertifizieren lassen. Das bedeutet, dass Kunden ausführlich und fachkundig durch qualifizierte Mitarbeiter beraten und dass sie über Gesundheitsrisiken aufgeklärt werden müssen. Es muss ein Besonnungsplan erstellt werden und Jugendliche unter 18 Jahren soll der Zutritt verwehrt bleiben. Zudem muss die Erstbestrahlungsdosis strikt begrenzt werden. 800 von 5.600 Sonnenstudios haben diese Zertifizierung, die auch Gerätestandards beinhaltet, durchführen lassen, 100 wurden überprüft. Es fanden sich eklatante Mängel, insbesondere bei der Kundenberatung. Auf Gesundheitsrisiken durch UV-Strahlung wurde nur vereinzelt hingewiesen. Obwohl für zertifizierte Solarien untersagt, konnten sich in etlichen Studios auch Jugendliche unter 18 Jahren sonnen. Insgesamt fanden sich nur 4 Betriebe, die die o.g. Bedingungen erfüllten. Das Untersuchungsergebnis betont die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung für den Betrieb von Solarien. Ein generelles Verbot für Kinder und Jugendliche wird zur Zeit vorbereitet.

Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz (http://www.bfs.de), Deutsches Ärzteblatt, Jahrgang 105, Heft 50, 12. Dezember 2008

02.01.2009 Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen

Seit ca. 15 Jahren wird im deutschen Gesundheitssystem gespart. Das merkt der Bürger weniger am Beitrag für die Krankenkasse, der 2009 erneut steigt, sondern besonders an der verminderten Zahl der Krankenhäuser, der Betten und des Pflegepersonals (s. a. den Beitrag „Krankenversorgung“ im Lexikon). Die Zahl der Belegungstage in den Krankenhäusern sank um ein Drittel – von 204 auf 143 Millionen. Gleichzeitig ging die Verweildauer von 14 auf 8,3 Tage zurück. Die Hälfte aller Krankenhausbehandlungen entfällt auf Senioren.

Das Statistische Bundesamt teilt mit, dass die Zahl der Betten um ein Viertel gesunken ist, Kliniken wurden geschlossen oder taten sich zusammen, insbesondere um Doppelversorgungen zu vermeiden und Personal einzusparen. Zunehmend werden Kliniken privat betrieben, diese verfügen aber über weniger Betten als öffentliche oder freigemeinnützige Häuser. Bei den im Krankenhaus Beschäftigten hat die Zahl der in Teilzeit Arbeitenden erheblich zugenommen, von 24 auf 39 Prozent. Insgesamt arbeiten 1,1 Millionen Menschen in Krankenhäusern.

Die häufigsten Ursachen für einen Krankenhausaufenthalt sind Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Krebsleiden. Seit einiger Zeit rechnen die Kliniken nach so genannten Fallpauschalen ab: die am häufigsten abgerechneten Fallpauschalen waren die Versorgung gesunder Neugeborener und die Entbindung ohne Komplikationen. Darauf folgten Entzündungen der Speiseröhre, Magen – Darmgrippe und andere Krankheiten des Verdauungstraktes.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Jahrgang 105, Heft 51 – 52, 22. Dezember 2008

07.01.2009 Grippe-Impfung 08/09

Die beste Methode, Krankheiten zu bekämpfen, ist ihre Vermeidung. Das kann sehr mühsam sein, wenn man wegen einer chronischen Bronchitis oder wegen Durchblutungsstörungen auf die geliebte Zigarette verzichten muss oder wenn wegen einer neu entdeckten Zuckerkrankheit Diät angesagt ist.

Viel leichter ist die Vermeidung einer Grippeinfektion durch eine Impfung. Informationen finden Sie unter Grippe-Impfung im Lexikon.

09.01.2009 Raucherentwöhnung

Rauchen ist keine Sucht, der man ein Leben lang hilflos ausgeliefert ist. Es gibt viele medikamentöse und psychologische Hilfen. Was die einzelnen Methoden oder ihre Kombinationen bringen, erfahren Sie im Lexikon unter Raucherentwöhnung.

 


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