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Dresdner Quarkkäulchen (für 4 Personen)

 

Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie unbedingt die Grundlagen und Voraussetzungen für das Rezept des Monats und die wichtigen Informationen auf der Seite Tipps und Tricks für Ihre Ernährung.

Zutaten: 800 g mehlig kochende Kartoffeln
  500 g Magerquark
  150 g Mehl
  ½   Päckchen Weinsteinpulver
  100 g Rosinen
  1 EL Zucker
  2 - 3   Prisen Salz
  ½ TL abgeriebene Zitronenschale
Zum Bestreuen:     Zucker und Zimt
Zubereitung

Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und etwa 2 Stunden wässern, um den Kaliumgehalt zu reduzieren. Anschließend die Kartoffelstücke in viel Wasser kochen. Die gekochten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken (auf sächsisch heißt dies "zermantschen). Die Kartoffeln abkühlen lassen. Die Rosinen mit heißem Wasser überbrühen und etwa 10 Minuten quellen lassen. Den Quark durch ein Sieb streichen und zu den Kartoffeln geben. Danach das Mehl, den Zucker, das Salz, das Backpulver und die Zitronenschale dazugeben. Das Wasser von den Rosinen abgießen, Rosinen mit Küchenpapier trocken tupfen, mit wenig Mehl bestäuben und dazugeben. Alle Zutaten zu einem homogenen Teig verarbeiten. Sollte der Teig noch zu weich sein, noch etwas Mehl unterarbeiten.

Aus dem Teig etwa 1,5 cm dicke, runde Scheiben formen. Diese "Keulchen" bzw. "Käulchen" in heißem Öl auf beiden Seiten goldgelb braten. Mit Zucker und Zimt bestreuen. Als Beilage passt Apfelmus oder Obstsalat.

Abwandlungsmöglichkeit

In einigen sächsischen Familien wird dem Teig auch Kümmel hinzugefügt.

 

Ein Blick zurück

Die Dresdner Quarkkäulchen waren ursprünglich ein "Armeleute-Essen". Inzwischen sind sie bei vielen Gourmets beliebt und finden sich auf den Dessertkarten vieler sächsischer Restaurants.

Pro Portion: Kalium 28 %
  Phosphor 32 %
  Energie 466 kcal
  Kohlenhydrate 86 g
  Eiweiß 25 g
  Broteinheiten 7  
  Fett 1 g
  Wasser 268 ml
  Cholesterin 1 mg
  Kochsalz ca. 1,5 mg

 

Wir danken Frau Dr. Vera Plähn (Diplom-Ökotrophologin) in Kiel für die Überarbeitung dieses Rezeptes für Dialysepatienten und die Berechnung der zugehörigen Ernährungswerte.

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