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Helgoland

Helgoland (Heiligland?) hat eine bewegte Vergangenheit. Die Felseninsel (etwa 1 qkm) in der Deutschen Bucht wurde 1402 von Friesen besiedelt und gehörte zum Herzogtum Schleswig. Ab 1714 gehörte Helgoland zu Dänemark, das 1814 die Insel an England abtreten musste. 1890 wurde es im Rahmen des Helgoland-Sansibar-Vertrags von Preußen einverleibt. 1935 wurde die Düne künstlich erweitert und ein Flugplatz eingerichtet. Am 18.04.1945 wurde der Ort durch einen britischen Bombenangriff vollständig zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg übte die britische Admiralität die Besatzungsgewalt aus, die Bewohner wurden evakuiert und danach diente Helgoland der britischen Luftwaffe als Übungsziel. Am 18.04.1947 sollte Helgoland durch eine Großsprengung vollständig vernichtet werden. Allerdings konnten nur der U-Boot-Bunker und die Festungswerke zerstört werden. Heute gehört Helgoland zum Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein. Helgoland ist zollfrei.

Helgoland liegt etwa 70 Kilometer vor dem Festland. Sie besteht hauptsächlich aus einem roten Buntsandsteinfelsen. Der Ort befindet sich ausschließlich im Unterland. Auf dem Oberland (etwa 61 Meter) grasen vor allem Schafherden. Das Wahrzeichen von Helgoland ist die "Lange Anna". Ihr Sockel wurde jedoch von der Brandung schon schwer beschädigt. Die Karte gibt einen guten Überblick über das Ober- und das Unterland der Insel. Helgoland besitzt durch den warmen Golfstrom ein sehr gutes Klima. Ein kleiner Film präsentiert Ihnen die Insel.

Zum Baden in der Nordsee muss man mit einem Boot zur "Düne", der getrennten Insel übersetzen, auf der sich auch der kleine Fluplatz befindet. Die Düne wurde 1720 durch eine Sturmflut von Helgoland getrennt.

Vom Hamburger Hafen kann man morgens um 9:00 Uhr mit dem Turbo-Katamaran Halunder-Jet nach Helgoland übersetzen. Die Fahrtzeit beträgt etwa 3,5 Stunden.




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